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Was brauchts, um ein guter Unternehmensberater zu sein?
Kamera · Reportage · Interview
Interviews für Newsnet/Tagesanzeiger.ch Sie werden von Angestellten gefürchtet und von Managern mit Witzen überhäuft – und sind doch unverzichtbar. Was braucht es, um in diesem ungeschützten Beruf Erfolg zu haben? 2009 war ein finanziell angespanntes Jahr, doch mit 4 Prozent Umsatzrückgang sind die Unternehmensberater noch mit einem blauen Auge davongekommen. Dies zeigte sich an der Fachtagung «Beratung 2010» im Zürcher Kongresshaus. Und dies in einer Branche, die öfter von Berufs wegen selber für Entlassungen und Kurzarbeit sorgen muss. «Sogar in Betrieben mit Kurzarbeit wurden Unternehmensberater-Projekte weitergeführt», staunte selbst Co-Studienleiter Roberto A. Busin. Die rund 3300 Berater der Schweiz geniessen demnach ein besseres Ansehen als auch schon. Durch die Entlassungswellen im Finanzsektor während der Krise wurde der Markt mit zahlreichen neuen Beratern geschwemmt, die sich kurzerhand selbständig gemacht hatten – was ein schiefes Licht auf den Ausbildungs- und Qualifikationsgrad der Szene warf. «90 Prozent der Berater nehmen aber noch immer den konventionellen Weg über die grossen Beratungsfirmen wie McKinsey, Price-Waterhouse-Coopers oder Boston Consulting. Nach dem Studium der Ökonomie oder der Ingenieurswissenschaften steigen sie vom Junior Consultant nach und nach bis zum Partner auf. Jedoch gibt es auch zehn Prozent Quereinsteiger» erläutert Busin. Kein geschützter Beruf Mit dem Titel «Unternehmensberater» darf sich in der Schweiz jedermann schmücken, es ist kein geschützter Beruf. Aber was braucht es den nun, um in diesem Beruf Fuss zu fassen? «Freude am Umgang mit Menschen, Offenheit, Fachwissen und vor allem Selbstvertrauen», antworten Berufsleute auf diese Frage. (Erstellt: 04.06.2010) http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Zwischendurch-sind-Unternehmensberater-auch-Pfarrer/story/19841029?cache=9efAwefu
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